Sprötzer Klön

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"Wenn Ideologie die Industrie vertreibt" schlagzeilt Jörg Dammann im Wochenblatt vom 25.10.25 auf der Titelseite und setzt seine Tiraden auf Seite 23 fort "Klimaziele setzte - ohne an die Folgen zu denken", wo er Kommentare aus dem Internet, ohne Quellenangabe zitiert, in denen vom "dummen Hamburger Volk" geschrieben wird. Macht Herr Dammann sich diesen Begriff damit nicht zueigen?
Weiter geht es mit einem munteren Gemisch aus Vorurteilen und plakativen Behauptungen über Lastenräder, Mietpreise, Pünktlichkeit im ÖPNV, Geschwindigkeitsbegrenzung und Elektro-Mobilität. Man merkt, dass Herr Dammann hier mal so richtig seinen Frust über Dütt un Datt und die "Ökospinner" abladen konnte.
Doch was steckt wirklich hinter seinen Behauptungen?
Dass wir Menschen uns selbst und einen Großteil des übrigen Lebens auf der Erde ausrotten, wenn wir weiterhin unsere Atmosphäre verseuchen, beruht auf bereits lange bekannten aber ständig ignorierten, naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese sind völlig ideologiefrei und basieren auf physikalisch-chemischen Grundgesetzen.
Anders dagegen die Wirtschaftsideologie. Hier gibt es keinen natürlichen Grund für das Handeln, sondern die Regeln sind nur ausgedacht, menschengemacht.
Wer allerdings in einem System mit begrenzten Ressourcen (wie unsere Erde) eine Wirtschaft betreibt, die auf ewiges Wachstum setzt, ist entweder ein Idiot, oder ein Ökonom.

Wenn einer Klimaziele setzt, so tut er das gerade WEIL er an die Folgen denkt. Die Folgen, die ein ständiges "Weiter so" für uns und unsere Nachkommen hätte. Diese Ziele als "ideologisch geprägte Öko-Repressalien zu bezeichnen zeugt von mehr als nur einfältiger Ignoranz,

Zusammengefasst kann man also feststellen, dass die Dammannschen Behauptungen genau das Gegenteil der Realität beschreiben, was mich vom Prinzip her an die trumpschen Dummfaseleien erinnert.